Rezension | Die Kunst ein kreatives Leben zu führen

Hallo Prinzessinnen,

Viele von euch hatten mich um eine Meinung zu dem Buch „Die Kunst ein kreatives Leben zu führen“ von Frank Berzbach gebeten. Das Buch ist aber so komplett anders als ich es mir und sicherlich auch viele von euch sich vorgestellt haben, dass ich hier ein bisschen ausholen möchte.

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 Wir haben jederzeit die Möglichkeit, die Richtung zu ändern und damit zu beginnen, anders zu leben und zu arbeiten.

Selten bin ich nach der Lektüre eines Buches so unschlüssig, was ich davon halte, wie bei diesem.
Auf der einen Seite ist die Aufmachung und das Design mehr als ansprechend. Auch auf den Innenseiten ist das Buch einfach total toll gestaltet und einzelne Zitate werden hervorgehoben und Überschriften toll inszeniert.
Das Buch regt zum denken und nachdenken an und zwar über ganz alltägliche Dinge, die wir meist als gegeben hinnehmen und somit übersehen, beziehungsweise als unabdingbar erklären. Und Themen wie „Demut“, „Achtsamkeit“ und die Beziehung zwischen Arbeit und Freizeit werden vollkommen neu dargestellt.
Ich fand die Kombinationen der verschiedensten Philosophien wirklich toll. Dadurch bekam man das Gefühl eines allumfassenden Einblickes in verschiedene Sichtweisen und ich kann mir gut vorstellen, dass jeder in diesem Buch eine Anregung für sich selbst findet.

Das ist aber auch der Nachteil des Buches. Es ist zu voll. Ich hatte manchmal das Gefühl nicht in einer wirklich kreativen Welt zu stecken, sondern in einer Anreihung von Zitaten und Sätzen aus dem Buddhismus, der Zen-Ideologie, der Philosophie und des Christentums.
Ich verstehe, dass es nicht ein und das selbe „Erfolgsrezept“ für Kreativität für jeden von uns geben kann und viele Sichtweisen abgedeckt werden sollen, allerdings fühle ich mich sehr überflutet von all den verschiedenen Lehren und Möglichkeiten und Ansichten.
Ich werde als Leser nicht wirklich an die Hand genommen, sondern ich habe das Gefühl ich müsste mich noch mindestens ein weiteres mal mit dem Buch befassen um überhaupt die, für mich wichtigen, Kernaussagen richtig rausfiltern zu können.

Die Lektüre ist eine schöne Reise und einzelne Zitate sind gold wert.
Auf der anderen Seite müsste man eigentlich nach jedem Kapitel, manchmal sogar nach jeder Seite inne halten, reflektieren, überdenken und verinnerlichen um nicht direkt von der nächsten Welle an Anregungen erschlagen zu werden.
Ja es ist ein Sachbuch und ich werde bestimmt noch öfter einen Blick reinwerfen. Aber irgendwie war es für mich nur von der Aufmachung her kreativ und dafür Inhaltlich eher „hausarbeitmäßig“. Es fehlten nur die Fußnoten.

Für ein Buch, dass mit  einem kreativen Anspruch wirbt und bei 194 Seiten 30€ kostet, hätte ich etwas anderes erwartet.
Irgendwie eine größere Reise.

Als Fazit kann ich sagen, dass man es sich wirklich überlegen sollte, ob man sich tiefer mit dieser Materie auseinander setzen will. Dann ist das bestimmt sicherlich gut und wenn man sich intensiv mit den einzelnen Kapiteln asueinandersetzt ist es eine Inspiration.
Für eine oberflächliche, Mittagspäuschen-Lektüre würde ich es nicht empfehlen.
Habt ihr das Buch auch gelesen? Und wie fandet ihr es?

xoxo,
Euer Puderzuckermädchen

Armband: Alexfeinwerk

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